Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen startet eine Initiative zur Interkulturellen Öffnung der Landesverwaltung. Das beschloss die Landesregierung auf ihrer Kabinettsitzung. "Wir brauchen mehr Menschen mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst. Möglichen Diskriminierungen bei der Besetzung ausgeschriebener Stellen wirken wir entgegen", erklärte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider. Kernstück der Initiative ist bei Einstellungsverfahren das Instrument der "Anonymisierten Bewerbung".Bereits im Januar 2011 beginnt die Pilotphase "Anonymisierte Bewerbung". Ende 2011 soll es einen ersten Erfahrungsbericht geben.Rund ein Viertel der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund im Landesdienst beträgt derzeit schätzungsweise nur zwei bis drei Prozent.
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