Bezirksregierung Arnsberg

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Kommunale Integrationszentren

 

Der Landtag hat im Februar 2012 mit großer Mehrheit das „Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen“ verabschiedet. Danach fördert das Land gem. § 7 auf der Grundlage entsprechender Förderrichtli-nien Kommunale Integrationszentren (KI) in Kreisen und kreisfreien Städten, die über ein Integrationskonzept verfügen. Die KI stellen eine Zusammenführung der erfolgreichen Ansätze der „Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern aus Zuwandererfamilien (RAA)“ und des Landesprogramms „Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit (KOMM-IN NRW)“ dar und sollen durch Weiterentwicklung und Verstetigung die bisherigen Förderstrukturen erweitern.

Bemessungsgrundlage der Förderung sind die Ausgaben für bis zu 5,5 Personalstellen für kreisfreie Städte bzw. 6,5 Stellen für Kreise, davon 5 bzw. 6 Fachkraft- und 0,5 Verwaltungsassistenzstellen. Der Umfang der Festbetragsfinanzierung beträgt bis zu 50.000,00 Euro je Fachkraftstelle sowie bis zu 20.000,00 Euro für eine halbe Stelle der Verwaltungsassistenz, insgesamt somit bis zu 320.000,00 Euro/Jahr. Darüber hinaus werden Sachausgaben für den Aufbau, Einsatz und die fachliche Begleitung von Übersetzungs- und Dolmetscherpools in den Kommunen bis max. 50.000,00 Euro/ Jahr und KI gefördert. Die Richtlinie tritt mit Ablauf des 31.12.2017 außer Kraft.

Mit Veröffentlichung der Änderung der Richtlinie für die Förderung Kommunaler Integrationszentren unterstützt das Land die kommunale Integrationsarbeit zusätzlich durch Zuweisungen aus dem Förderprogramm KOMM-AN NRW. Das Programm endet am 31.12.2017.

Gemäß § 7 Abs. 3 und 4 des Teilhabe- und Integrationsgesetzes vom 14.02.2012 kann das Land -im Einvernehmen mit den betroffenen Kommunen - für Integrationsprojekte mit landesweiter Bedeutung die Strukturen der Kommunalen Integrationszentren nutzen. Das Land unterhält eine zentrale Stelle für die Beratung, Begleitung und den Informationsaustausch der in den Kreisen und kreisfreien Städten eingerichteten Kommunalen Integrationszentren - die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI, Dez. 37 der Bezirksregierung Arnsberg).

 

 

Weitere Informationen

Rechtsgrundlagen:

Erlass und Förderrichtlinie für die Kommunalen Integrationszentren (Stand 25.06.2012)

Änderungserlass vom 23.03.2015

Änderung der Richtlinie für die Förderung Kommunaler Integrationszentren (MBl.NRW 2016, Nr. 15 vom 27.05.2016)

Erlass für die Förderung Kommunaler Integrationszentren vom 24.04.2017

Richtlinie für die Förderung Kommunaler Integrationszentren vom 24.04.2017

 

 

Vordrucke/ Formulare


Antragsvordruck KI-KOMM-AN (Teil I) 2017 zur Richtlinie vom 24.04.2017

Antragsvordruck KI-KOMM-AN (Teil II) 2017 zur Richtlinie vom 24.04.2017

Verwendungsnachweis KI-KOMM-AN (Programmteil I) 2017

 

Weitergehende Informationen des Dezernats 37 (LaKI)

 

Info-Flyer

Liste der Kommunalen Integrationszentren

 

Logo des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW zum Download:

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Logo des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW zum Download:

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Ansprechpartner/-in Antragstellung

Bezirksregierung Arnsberg
- Dezernat 36, Kompetenzzentrum für Integration-
Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg

Zentrale E-Mail-Adresse: ki@bra.nrw.de

Zentrale KI-PC-Fax-Nr.: 02931-82-4-6070

 

Brigitta Schnick -Regierungsbezirk Detmold und Arnsberg, Regierungsbezirk Köln (Kreis Euskirchen, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Stadt Köln, Kreis Düren, Kreis Heinsberg und Rhein-Sieg)

Seibertzstr. 1
59821 Arnsberg
Tel.: 02931/82-2933

Silke Schumacher - Regierungsbezirk Köln (Stadt Aachen, Stadt Bonn, Stadt Leverkusen, Städteregion Aachen. Rhein-Erft Kreis, Oberbergischer Kreis)

Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Tel.: 02931/82-2924 (dienstags bis donnerstags)


Regina Zimmermann - Regierungsbezirk Düsseldorf und Münster

Seibertzstraße 1
59821 Arnsberg
Tel.: 02931/82-2927 (vormittags)

 


 

  • Hier: Weitergehende Informationen zur landesweiten Koordinierungsstelle
    KOMMUNALE INTEGRATIONSZENTREN NRW