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Interkultureller Kalender

Bild: Krippendarstellung, © elke espana / www.pixelio.de

Heiligabend und Weihnachten

Merry Christmas, Joyeux Noël, Feliz Navidad, God Jul oder Fröhliche Weihnachten - sämtlich Grüße zum Weihnachtsfest. Aber wie entstand dieses christliche Fest eigentlich?

Weihnachten ist eines der drei Hauptfeste (katholisch: Hochfeste) des Kirchenjahres, das mit der Adventszeit beginnt.

Hauptfesttag ist der 25. Dezember, dessen Feierlichkeiten mit Sonnenuntergang am Vorabend, Heiligabend (24. Dezember), beginnen.

In der heiligen Nacht (24.12./ 25.12) feiern die Christen die Geburt Christi vor über 2000 Jahren in einem Stall in Bethlehem. Der tatsächliche Geburtstag Jesu ist unbekannt, aber seit dem 4. Jahrhundert wird das Fest der Geburt Christi am 25. Dezember gefeiert. Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt; die Herkunft des Datums ist umstritten. Der Termin liegt nahe an der Wintersonnenwende, sodass die Geburt von Jesus Christus mit der Rückkehr des Lichts nach den dunklen Wintermonaten verbunden wird. Zudem wurde damit der antike römische Feiertag des Sonnengottes Sol Invictus abgelöst.

Mit der Geburt Christi ist nach dem christlichen Glauben Gott Mensch geworden. Weihnachten gilt als Fest der Liebe und der Versöhnung.

Der 2. Weihnachtstag (26. Dezember) wird in der römisch-katholischen Kirche nicht als Weihnachts-, sondern als Stephans- oder Stefanitag bzw., im Fall eines Sonntags, als Fest der Heiligen Familie begangen.

Zum Weihnachtsfest gehört ein vielfältiges Brauchtum, das sich über viele Jahrhunderte entwickelt hat. Ein alter Brauch ist die Weihnachtskrippe, die zu Weihnachten in großer Vielfalt die Kirchen und Wohnzimmer als vergegenwärtigendes Symbol für die Geburt Christi schmücken. Erst einige Jahrhunderte hingegen ist die Tradition des Christbaums alt, der weltweit zum beliebtesten Weihnachtssymbol geworden ist.

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Foto: © elke espana / www.pixelio.de