Interreligiöser Kalender
Christi Himmelfahrt - Evangelisch/Katholisch/Orthodox
40 Tage lang ist Jesus seinen Jüngern nach der Auferstehung erschienen. Die Christen nehmen nun 40 Tage nach Ostern Abschied von ihrem sichtbaren Herrn. Sie glauben, dass Jesus von Nazareth als der Menschgewordene, Gekreuzigte und Auferstandene zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrt und unsere Menschennatur in die Gottheit hinein nimmt. Im Taufbefehl hat Jesus seinen Jüngern die Verantwortung für die Mission und die Welt übertragen. Er sendet sie aus zu allen Völkern, sie zu lehren und Gläubiggewordene zu taufen.
Das Fest Christi Himmelfahrt wird in der Liturgie der katholischen, orthodoxen und anglikanischen Kirche als Hochfest begangen. Es wird am 40. Tag des Osterfestkreises gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag. Der früheste Termin ist der 30. April; der späteste der 3. Juni.
Rund um dieses Fest haben sich einige Bräuche entwickelt. So wurde früher an diesem Tag die Osterkerze ausgeblasen, die in der Osternacht entzündet und geweiht worden war, da Christus nun nicht mehr leibhaftig unter den Jüngern ist. In einigen Gemeinden hat sich der Brauch erhalten, eine Figur des auferstandenen Christus im Chorraum der Kirche emporzuziehen.
In Deutschland ist es seit 1936 auch gesetzlicher Feiertag.
Termine 2012
Evangelisch/Katholisch: 17.05.
Orthodox: 24.05.
Wissenswertes auf www.orthodoxie-in-deutschland.de
Hinweis: Die Inhalte haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit
Foto: © Folio 13v of the Rabula Gospels (Florence, Biblioteca Mediceo Laurenziana, cod. Plut. I, 560), Ascension/ Wikipedia
