Bezirksregierung Arnsberg

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Interkultureller Kalender

Neujahr / Hochfest der Gottesmutter Maria am 1. Januar (Evangelisch/Katholisch)

Das Neujahrsfest wird in verschiedenen Kulturen auf jeweils spezifische Art begangen, die von der örtlichen Tradition, der Religion und der gesellschaftlichen Stellung abhängt.

Unter Neujahr, dem Beginn eines neuen Kalenderjahres, versteht der westliche Kulturkreis meist den 1. Januar im gregorianischen Kalender.

Die Katholiken feiern an diesem Tag, genau eine Woche nach dem Weihnachtsfest, das Hochfest der Gottesmutter und freuen sich mit der Mutter Jesu über das göttliche Kind, das der Welt das Heil bringt. Die Evangelischen Kirchen bezeichnen den Tag auch als Fest der Beschneidung und Namensgebung Jesu.

In vielen Religionen ist Neujahr ein Festtag, dessen rituelle und magische Handlungen einen Neubeginn sichern sollten, der als Erneuerung der Welt und Neuschöpfung des Lebens verstanden wurde (Neujahrsfest). Maskenumzüge und lärmende Feiern galten der Vertreibung böser Mächte.

Im Christentum seit dem 6. Jahrhundert gefeiert, zunächst als Bußtag, seit dem 13./14. Jahrhundert als Fest der »Beschneidung Christi« (Zirkumzisionsstil).

Das jüdische Neujahrsfest ( Rosch ha-Schana) wird am 1. (und 2.) Tischri (Ende September/Anfang Oktober) gefeiert.

Im Islam richtet sich der Jahresbeginn nach dem Mondjahr und ist daher variabel; ebenso wechseln u. a. das chinesische zwischen 21. 1. und 20. 2. (bedeutsam u. a. für die chinesische Astrologie) und das persische Neujahrsfest (Nauroz).


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