Bezirksregierung Arnsberg

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Fachtagung zum Thema "Integration und Demografischer Wandel"

An der Veranstaltung nahmen 150 Personen aus unterschiedlichen Aufgabengebieten teil. Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wie auch an Einheimische. Darüber hinaus wurden insbesondere Vertreter von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Migrantenselbstorganisationen (MSO) angesprochen.

 

Nach der Begrüßung und thematischen Einführung von Jürgen Kraska vom Kompetenzzentrum für Integration und Christian Adams von ZWAR stellte Dr. Christoph Eichert, der als Abteilungsleiter im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration für die Bereiche Generationen und Integration zuständig ist, in seinem Grundsatzreferat die thematische Sichtweise der Landesregierung dar. Dabei wies er besonders auf die Bedeutung des Themenfeldes für die Zukunft und die Notwendigkeit hin, Migrantenselbstorganisationen in diesen Prozess mit einzubeziehen.

 

Dass das Thema bereits von Migrantenselbstorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen aufgegriffen wird, machten in Gesprächsrunden Ioanna Zacharaki (Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe), Kenan Kücük (Multikulturelles Forum Lünen), Tamara Janzen (Monolith Paderborn), Ercüment Toker (Der Paritätische) und Günter Schwibbe (Integrationsbeauftragter der Stadt Hamm) deutlich.

 

Von wissenschaftlicher Seite beleuchtete Frau Dr. Vera Gerling (GER-ON Consult & Research aus Dortmund) das Thema, indem sie unterschiedliche Daten zum demografischen Wandel und zum bürgerschaftlichen Engagement von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vorstellte und interpretierte.

 

In drei Arbeitsgruppen befassten sich Vertreter von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Migrantenselbstorganisationen jeweils aus ihrer spezifischen Position mit dem Thema. Dabei ging es vor allem darum herauszuarbeiten, wie die unterschiedlichen Gruppen von den anderen Akteuren wahrgenommen werden und welche Unterstützung sie für eine erfolgreiche Arbeit in dem Feld benötigen.

 

Insgesamt machte die Veranstaltung deutlich, dass sowohl für die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte als auch für die Einheimischen ein wichtiges Thema diskutiert wurde, das mittel- bis langfristig an Bedeutung zunehmen wird. Als eine wichtige Erkenntnis der Veranstaltung bleibt hervorzuheben, dass die Herausforderungen der Zukunft nur dann adäquat angegangen werden können, wenn sich möglichst alle Akteure gemeinsam dieser Aufgabe stellen.

 

Weitere Informationen:

ZWAR Zentralstelle NRW