Konzert am 10.12.2007
Klangwelten-Festival: ein Dialog der Kulturen
Auch in diesem Jahr bleibt das Festival seiner Devise treu: Der Utopie auf die Beine helfen!
Es werden musikalische Begegnungen stattfinden, deren Ergebnis wir noch nicht genau kennen, deren Potential wir aber erahnen: Chinesische Qin über Afrikanische Basslinien? Das wurde schon im Januar geübt, als Hong Yü in Deutschland war. Wüstengroove mit Keltischer Harfe und bretonischer Tröte? Bijan hat schon beim Seidenstraßen-Projekt 2005 und 2006 mitgespielt, und das bretonische Stück Eliz Isa wird sicher wieder schön und wuchtig daherkommen. Vielleicht könnte diese Musiker sogar Rüdigers "Riding a horse..." zusammen spielen. Mongolisch-marrokkanischer Rap? Epi hat ja den Rap mongolisiert, und Houssaine hat auch eine Art traditionellen Sprechgesang drauf. Chinesische Musik gespielt von Langnasen? Ein chinesisches Stück wird von allen gespielt werden (Weinseligkeit). Afrikanische Songs begleitet von der ungewöhnlichsten Welt-Musikgruppe, die man sich vorstellen kann? Vieles ist möglich. KlangWelten nimmt das Risiko. Wir freuen uns auf ein Fest für Auge und Ohr, unerhörte Klänge und ein einmaliges, spannendes Konzerterlebnis.
Dies ist das 21. Jahr der Klangwelten. Das Festival hat sich im Lauf dieser Jahre zu Deutschlands größtem unabhängigen kontinuierlichen Weltmusik-Tourneeprogramm entwickelt, und für diejenigen, die es noch genauer wissen wollen, kommen hier die Zahlen: mit über 600 Konzerten für ca 1/4 Mio Besucher, mit Musikern aus 32 Ländern, dokumentiert durch ca 40 Stunden Radio- und TV-Mitschnitte.
Die Musiker 2007
- SAMUL NORI (Korea) — Archaische, wuchtig pulsierende Klänge der schamanistischen Trommeln und Gongs im traditionellen Quartett (Basstrommel Buk, Sanduhrtrommel Tschanggo, Flachgong Jing, Schreigong Kwänggari
- HOUSSAINE KILI (Marokko) — Guimbri und Gesang, Lieder der Gnawa aus der Sahara
- HONG YÜ (China) — Archaische Klänge der Zither Guqin im Geist des Taoismus und Konfuzianismus, folkloristische Klänge auf der Hulusi-Kürbis-Flöte
- ENKH JARGAL (Mongolei) —Pferdegeige Morin Khoor, Obertongesang Chöömi, Schamanengesang Kharkhira
- BIJAN MAHDJUB (D/Persien) — Mittelalterliche, bretonische und orientalische Blasinstrumente Bombarde, Chalumeau, Gabulet, Dudelsack
- RÜDIGER OPPERMANN (Europa) — Keltische Harfen, Baumharfe, Morin Khoor,Konzeption
19 Uhr im Saal der Landesstelle - Veranstaltungsort
Tickets - Verkaufsstellen
Vorverkauf: 12,00 Euro zuzüglich Gebühren
Abendkasse: 15,00 Euro
