Bezirksregierung Arnsberg

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Interkulturelle Zentren der Caritas mit knapp 30.000 Euro gefördert

„Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wird ein Ort der Begegnung und des gegenseitigen Austausches geboten“, so Bärbel Warda vom Kompetenzzentrum für Integration der Bezirksregierung Arnsberg. Gemeinsam mit Dr. Stefan Buchholt hat Bärbel Warda einen Förderbescheid über 27.800 Euro ausgehändigt, um diese Orte der Begegnung zu fördern. Barbara Klein-Reid, Projektleiterin für Intergration und Migration des Caritasverbandes für die Diözese Münster, hat den Bescheid entgegen genommen.

Das Kompetenzzentrum für Integration hat für diesen Bereich landesweit fast 750.000 Euro bewilligt. Vor allem die Verbände der freien Wohlfahrtspflege stemmen diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Dabei sind die Angebote vielschichtig und reichen von Müttercafes bis hin zu Weiterbildungsseminaren von Ehrenamtlichen. Durch den Caritasverband werden unter anderem sieben Interkulturelle Zentren, wie das Centro San Antonio in Rheine, das Spanische Kulturzentrum in Ochtrup sowie das Portugiesische Zentrum in Isselburg gefördert.

Unter den insgesamt 33 Vorhaben, die durch den Caritasverband getragen werden, gilt die „Internationale Frauengruppe Kinderhaus“ als Leuchtturmprojekt. 30 Frauen aus verschiedenen Nationalitäten (z.B. Iran, Türkei, Deutschland) treffen sich wöchentlich und setzen sich mit den Lebensbedingungen in der Migration auseinander und werden sich so ihrer eigenen Kultur bewusst.

„So oder ähnlich sehen auch die Maßnahmen anderer Verbände der freien Wohlfahrtspflege aus. Das Zentrum bildet den Ort der Zusammenkunft und durch die Vorhaben werden Maßnahmen angeboten, mit denen die Menschen sich ihrer Lebenslage bewusst werden und ihre Integration in die Gesellschaft verbessern können“, so Barbara Klein-Reid.

(Foto von links: Dr. Stefan Buchholt, Barbara Klein-Ried und Bärbel Warda)

Jari Wieschmann, 23.06.2008