Paderborn erhält weitere Landesmittel für Integrationsarbeit
Für das Projekt „Förderung von Unternehmerinnen und Unternehmer mit Zuwanderungsgeschichte in der Stadt und im Kreis Paderborn“ erhält die Stadt Paderborn vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesprogramms „KOMM-IN NRW“ eine Zuwendung in Höhe von 44.000 Euro. Den Zuwendungsbescheid hat Dr. Stefan Buchholt, Dezernent im Kompetenzzentrum für Integration der Bezirksregierung Arnsberg, an Paderborns Bürgermeister Heinz Paus überreicht. Auch mit dabei waren der Beigeordnete der Stadt Paderborn Wolfgang Walter und der für Integration zuständige Mitarbeiter Marcus Heidebrecht (s. Foto).
„Es geht um die Stärkung der Stadt als internationaler Wirtschaftsstandort“, erklärt Bürgermeister Heinz Paus. Hauptanliegen sei es Unternehmerinnen und Unternehmer auf dem Weg in die Selbständigkeit zu unterstützen, indem Zugangsmöglichkeiten und Unterstützungsansätze für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte entwickelt werden. Der Projektverantwortliche Marcus Heidebrecht macht darauf aufmerksam, dass bei diesen Hilfestellungen sowohl auf die Potentiale der Menschen zugegriffen werden soll als auch auf die Erfahrungen, die Unternehmensgründer bereits gemacht haben. Diese sollen als Mentorinnen und Mentoren bei der Unternehmensgründung begleitend tätig sein. Das Projekt wird von einem Beirat begleitet, der unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaftsverbänden, Kammern und Verbänden besetzt ist. Darüber hinaus soll die Universität Paderborn eingebunden werden, um wissenschaftliche Impulse aus dem Bereich der interkulturellen Erwachsenenbildung beizusteuern. Im Rahmen des Projektes ist zudem der Dreh eines Dokumentarfilms geplant. Er soll über die Biographien ausgewählter Unternehmerinnen und Unternehmer berichten.
Die Stadt Paderborn hat bereits in der Vergangenheit mit Mitteln aus dem Förderprogramm KOMM-IN NRW Projekte mit Erfolg durchgeführt. Hierbei ging es unter anderem um die Bestandsaufnahme und konzeptionelle Weiterentwicklung der Integrationsangebote und die Entwicklung und Steuerung der Integrationsarbeit vor Ort.
Jari Wieschmann, 27.06.2008
