Bezirksregierung Arnsberg

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Aktuelles

Berufliche Anerkennung im Einwanderungsprozess

BIBB-Auswertung zur beruflichen Anerkennung bei der Fachkräfte-Einwanderung
Laut der Studie des Bundesinstuts für Berufsbildung (BIBB) läuft die berufliche Anerkennung im qualifizierten Einwanderungsprozess nicht immer reibungslos ab. So weisen die Akteure auf eine Reihe von Herausforderungen hin, angefangen bei der Vielzahl zuständiger Stellen und dem nicht immer einfachen Nachweis der örtlichen Zuständigkeit, über die teilweise langen Wartezeiten, bis hin zur Schwierigkeit, in einigen Berufen geeignete Ausgleichsmaßnahmen oder Anpassungsqualifizierungen zu finden. Eine weitere Untersuchung des BIBB zeigt: Die Mehrheit der gestellten Anträge zur Anerkennung beruflicher Abschlüsse wurde als voll oder teilweise gleichwertig anerkannt.
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Interreligiöses Stipendium

Stipendien für den evangelischen Kirchentag in Dortmund vom 19. bis 23. Juni 2019
Zum Kirchentag kommen alle zwei Jahre Menschen aus Deutschland und Europa zusammen, um religiöse und gesellschaftlich relevante Fragen zu diskutieren, zu feiern, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen und neue Brücken zu bauen. Mit Hilfe der Mercator-Stiftung und anderer Institutionen gibt es ein Interreligiöses Stipendienprogramm, das vor allem die Beteiligung jüdischer und muslimischer Interessenten im Blick hat, aber auch offen ist für interessierte Gläubige anderer Religionen und auch für Christen aus den orthodoxen und orientalischen Kirchen.
Ausschreibung
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START-Stipendium für talentierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte

Die neue Ausschreibung für das START-Stipendium hat begonnen. Vom 1. Februar bis 15. März 2019 werden wieder Bewerbungen talentierter Jugendlicher mit Migrationsgeschichte entgegen genommen. Mit START werden sie dabei unterstützt, Potenziale zu entfalten, Bildungsziele aktiv anzugehen und den eigenen Weg zu gehen. Das Programm wird von der START-Stiftung gGmbH zusammen mit über 120 Kooperationspartner/-innen – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen in nahezu ganz Deutschland durchgeführt.
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Arbeitsmarktstudie

„Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge?– Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen"
Jeder vierte Geflüchtete, der seit 2015 nach Deutschland gekommen ist, hat inzwischen einen Job. Laut der Studie ist freiwilliges Engagement ein erfolgversprechendes Instrument zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Die freiwilligen Helfer begleiten die Geflüchteten oft zur Agentur für Arbeit und zu den Jobcentern. Sie helfen bei der Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen, beim Erstellen von Lebensläufen und Bewerbungsunterlagen.
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Studie "ZuGleich 2018"

Die Deutschen sehen Zuwanderung positiver als vor zwei Jahren
Die Mehrheit der Bevölkerung steht der Integration von Zuwanderern positiv oder zumindest neutral gegenüber. Das ist die zentrale Botschaft der Studie der Universität Bielefeld und der Stiftung Mercator. Nach den Zuwanderungsjahren 2015 und 2016 hat demnach in der Bevölkerung eine positive Haltung zu Vielfalt und gesellschaftlichem Wandel wieder zugenommen. Eine stärkere Willkommenskultur wünschen sich 37 Prozent der Befragten - das sind knapp zehn Prozent mehr als 2016 auf dem Höhepunkt des Flüchtlingsandrangs. Neutral äußerten sich 32 Prozent. 31 Prozent lehnten eine stärkere Willkommenskultur ab - knapp fünf Prozent weniger als 2016.
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Podiumsdiskussion

Professor Aladin El-Mafaalani und Regierungspräsident Vogel diskutierten über Integration
Ein lebhaftes Gespräch zu Integration und gesellschaftlicher Streitkultur gab es am 23.1.2019 zwischen Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel vor rund 70 Bürgerinnen und Bürgern in Soest.
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Deutliche Fortschritte bei der Integration von Einwanderern

Die Integration von Zuwanderern in Arbeitsmarkt und Bildung in Deutschland hat sich laut der Studie von OECD und EU „Zusammen wachsen - Integration von Zuwanderern“ in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Die Beschäftigungsquote der im Ausland geborenen Zuwanderer stieg zwischen 2006 und 2017 um 7,9 Punkte auf mehr als 67 Prozent. Auch sehen sich Zugewanderte in Deutschland seltener als ein Ziel von Diskriminierung (elf Prozent), als dies EU-weit der Fall ist (14 Prozent) und auch seltener als noch vor zehn Jahren (minus vier Prozentpunkte).
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Newsletter 01/2019 erschienen!

zur aktuellen Ausgabe!

6,374 Millionen Euro in 2018 für Kommunale Integrationszentren (KI) im Regierungsbezirk Arnsberg

Die Bezirksregierung Arnsberg hat im Haushaltsjahr 2018 Landesmittel in Höhe von 6,374 Millionen Euro für die Kommunalen Integrationszentren (KI) im Regierungsbezirk bewilligt. Die Fördergelder wurden über die Programme "Förderung Kommunaler Integrationszentren" (KI), "KOMM-AN NRW" und "Integrationschancen für Kinder und Familien" (IfKuF) des Landes NRW zur Verfügung gestellt.
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Das Integrationsparadox

Gesprächsabend mit Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani und Regierungspräsident Hans-Josef Vogel am 23.01.2019 in Soest
Konflikte rund um die Zuwanderung werden oft als Zeichen dafür gesehen, dass Integration gescheitert ist. Laut Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, dem Autor des Buches „Das Integrationsparadox“ ist jedoch das Gegenteil der Fall: Konflikte entstehen, weil die Integration von MigrantInnen zunehmend gelingt und sich eine offene Gesellschaft etabliert. Er diskutiert seine Thesen, mit Fokus auf Integration im ländlichen Raum, gemeinsam mit Hans-Josef Vogel, Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg sowie interessierten Soester BürgerInnen.
Zur Anmeldung

"Vielfältiger Islam versus gewaltbereiter Salafismus"

Möglichkeiten der Intervention und Prävention!
Auf dem Informationstag am 24.01.2019 in Remscheid werden die Grundlagen des Islams beleuchtet und geklärt, wo die inhaltlichen Unterschiede zwischen Islam und gewaltbereitem Salafismus liegen. Im Fokus stehen die Erfahrungen von Expertinnen und Experten in der Praxis mit Deeskalations- und Präventionsstrategien. Die Veranstaltungsreihe in NRW wird organisiert von der Landeszentrale für politische Bildung, dem Integrations- und Schulministerium und dem Ministerium des Innern. Sie richtet sich an pädagogische Fach- und Lehrkräfte.
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Deutscher Integrationspreis

Bis zum 23. Januar 2019 sucht die Gemeinnützige-Hertie-Stiftung wieder nach innovativen Integrationsprojekten, die sich für Teilhabe engagieren und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Das Herzstück des Preises ist ein Crowdfunding-Contest auf der Plattform Startnext. Insgesamt werden 150.000 Euro Stiftungspreisgelder an die Projekte vergeben, die die meisten Menschen für Ihre Idee begeistern. Zusätzlich gibt es Jurypreise von insgesamt 50.000 Euro.
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Interreligiöser Kalender 2019 erschienen

Neben den Feiertagen von Christen, Juden, Muslimen, Aleviten, Bahhái, Buddhisten, Hindus und altorientalischen Christen (Syrisch-Orthodoxe, Koptisch-Orthodoxe und Armenisch-Apostolische Kirche) werden zum ersten Mal auch die Festtage der ezidischen Glaubensgemeinschaft (Jesiden) aufgeführt. Der Kalender wurde im Rahmen einer Projektförderung des Integrationsministeriums von der Christlich-Islamischen Gesellschaft gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften erarbeitet. Er wird kostenlos als Wandkalender im A1-Format angeboten, aber auch in digitaler Version (iCal, PDF).
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#IchDuWirNRW

Landesregierung wirbt mit Kampagne für Integration und Zusammenhalt
Die Landesregierung zeigt mit ihrer Kampagne #IchDuWirNRW gelebte Vielfalt. Im Internet und landesweit auf 1.600 Plakaten werden Vorbilder präsentiert, die Mut machen, sich für Teilhabe und Integration einzusetzen. #IchDuWirNRW konzentriert sich dabei auf die Schwerpunkte Vorbilder, Einbürgerung, Wertedialog und den öffentlichen Dienst als Ausbildungs- und Arbeitgeber für Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Insgesamt erzählen in diesem Jahr 20 Menschen mit Einwanderungsgeschichte, was sie mit Nordrhein-Westfalen verbindet und wie Integration für sie zum Erfolg wurde.
Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW

Datenreport 2018

Kinderarmut hängt oft von Herkunft ab
In Deutschland sind die Bildungschancen von Kindern noch stark von ihrer sozialen Herkunft geprägt. Bei Kindern mit Migrationshintergrund liegt das Armutsrisiko fast dreimal höher als bei Kindern ohne Migrationshintergrund. Bei Kindern ohne deutschen Pass ist demnach sogar mehr als jedes zweite Kind armutsgefährdet. Zwei von drei Schülern an Gymnasien haben Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife - über die Hälfte der Hauptschüler lebt hingegen in Familien, in denen die Eltern einen Hauptschulabschluss oder gar keinen Abschluss haben. Der Datenreport ist ein Gemeinschaftswerk des Statistischen Bundesamtes, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) sowie der Bundeszentrale.
Datenreport 2018

Julius Hirsch Preis 2018

Der Deutsche Fußball-Bund hat den landesgeförderten Kreisligaclub SC Aleviten Paderborn mit dem Julius-Hirsch-Preis 2018 ausgezeichnet. Die Jury um Verbandspräsident Reinhard Grindel ehrt den Verein aus dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen für das Projekt „Wege der Erinnerung". Jugendgruppen des Paderborner Vereins hatten KZ-Gedenkstätten in Sachsenhausen und Ravensbrück besucht. Bereits zwei Mal organisierte der Verein eine Fahrt mit Jugendlichen zu den KZ-Gedenkstätten, eine dritte ist bereits geplant. Der Verein hat rund 600 aktive Mitglieder, mehr als zwei Drittel der Mitglieder haben einen Migrationshintergrund.
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Dokumentation "Vernetzungstreffen für Migrantenselbstorganisationen "

Am 11.07.2018 fand das erste Vernetzungstreffen für Migrantenselbstorganisationen (MSO) der Bezirksregierung Arnsberg in Dortmund statt. Eingeladen wurden zum ersten Vernetzungstreffen des Kompetenzzentrums für Integration zunächst gezielt MSO, die sich momentan in der MSO-Landesförderung, im Baustein „Unterstützung, Qualifizierung und Vernetzung“ befinden, sowie Vertreter_innen von MSO und Initiativen, die von diesen erfahrenen Vereinen im Rahmen der Förderung unterstützt werden. Insgesamt haben 28 Vereine und Initiativen teilgenommen. Für 2019 sind weitere Vernetzungstreffen geplant.
Dokumentation

Schülerwettbewerb 2019 „Europa – Zukunft braucht Geschichte"

Der Wettbewerb lädt ein, Nordrhein-Westfalen und die Länder Osteuropas in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Politik/Wirtschaft, Geschichte, Geografie zu erkunden, um so das Wissen über die Lebensweise der Menschen dort und hier zu erweitern und somit neue Wege der Freundschaft und des Miteinanders im Herzen Europas zu finden. Mit dem Wettbewerb soll Verstehen und Verständnis für Vergangenes entwickelt werden, für die europäischen Werte sensibilisiert und Verantwortung gefördert werden für das, was ist und kommt. Einsendeschluss ist der 31.01.2019.
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Werkstatt Vielfalt. Projekte für eine lebendige Nachbarschaft

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Haben Sie eine zündende Projektidee, wie Sie das Miteinander junger Menschen mit anderen Jugendlichen oder Menschen fördern und Brücken zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten bauen? Dann wenden Sie sich an die Stiftung Mitarbeit. Die Stiftung Mitarbeit führt das Programm "Werkstatt Vielfalt" für die Robert Bosch Stiftung durch. Neben der finanziellen Förderung können die Projektverantwortlichen bei einer Projektwerkstatt Tipps von Fachleuten erhalten und sich über Erfahrungen und Anregungen austauschen. Der Einsendeschluss ist am 15. März 2019.
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Neuauflage der Integrationsbroschüre "Mission Possible" veröffentlicht

Die Bezirksregierung Arnsberg hat jetzt die Neuauflage ihres kompakten Handbuchs für ehren- und hauptamtliche Akteure im Integrationskontext veröffentlicht. Die nunmehr 75-seitige Broschüre bietet einen ersten Überblick über die Zuständigkeiten und Ansprechpartner der Bezirksregierung im Integrationskontext – von Informations- und Beratungsangeboten, über Förderprogramme und Qualifizierungsmöglichkeiten bis hin zur Anerkennung von Bildungsabschlüssen.
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Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern im Familiennachzug

Familiennachzug als Fachkräftepotential?
Die aktuelle Studie des BAMF-Forschungszentrums untersucht die Frage, welches Fachkräftepotential Zugewanderte für den deutschen Arbeitsmarkt mitbringen. Der aktuelle Forschungsbericht stellt die Ergebnisse einer Online-Befragung von Zugewanderten vor, die über den Familiennachzug nach Deutschland kamen. Es wurden insbesondere Erkenntnisse über Bildungsqualifikationen, Berufstätigkeit im Herkunftsland und in Deutschland sowie eventuelle Hindernisse beim Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewonnen.
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Bessere Verwaltung in der Migrations- und Integrationspolitik

Die von Verwaltungswissenschaftlern und Verfassungsrechtlern erstellte Studie der Mercator Stiftung untersucht die Verwaltungs- und Organisationsstrukturen im Bereich des Asyl- und Integrationsmanagements. Die Studie untersucht die Verwaltungs- und Organisationsstrukturen auf den Ebenen des Bundesstaats. Auf dieser Basis werden Optimierungsvorschläge für eine bessere Aufgabenverteilung und Aufgabenwahrnehmung im Bereich Migration und Integration im Bundesstaat entworfen.
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Europäer stehen Einwanderung offener gegenüber

„Mercator Dialogue on Asylum and Migration“ (MEDAM) untersuchte 2018 die Einstellung von 13 EU-Mitgliedstaaten zur Einwanderung. Demnach stehen Europäer der Einwanderung offener gegenüber als im Jahr 2002. In Deutschland stieg die Zahl derjenigen, die Einwanderung entweder positiv oder negativ bewerten. Auch ging die Zahl der Menschen zurück, die zur Einwanderung gar keine Meinung haben. Insgesamt gibt es aber auch in Deutschland eine höhere Akzeptanz von Migration als 2002.
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Studie: Integration von Türkeistämmigen in Deutschland

In ihrer Studie untersucht Dr. Susanne Schührer den Stand der Integration von Zugewanderten aus der Türkei. Es werden Faktoren wie Familie, Deutschkenntnisse, Diskriminierungswahrnehmungen, Verbundenheit mit Deutschland und der Türkei sowie Einbürgerungsabsichten näher beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen, dass die zweite Generation deutlich besser in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt integriert ist und auch bessere Deutschsprachkenntnisse besitzt.
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„Leben in Deutschland – spielend integrieren“

Das Integrationshilfe-Projekt „Leben in Deutschland“ hat ein Gesellschaftsspiel zum gegenseitigen kulturellen Verständnis von Deutschen und Geflüchteten entwickelt. Das Gesellschaftsspiel vermittelt Grundkenntnisse über Deutschland zu unterschiedlichsten Themen: Demokratie, Fragen zum Einbürgerungstest, Geografie, Kunst, Kultur, Umgangsformen, Rechte und Pflichten, Hilfestellungen im Alltag, Mietangelegenheiten, wo finde ich was, Land und Leute, u.v.m. Das Integrationsspiel gibt es zunächst auf Deutsch/Arabisch, weitere Sprachen sind geplant.
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Integrationsbarometer 2018

Stabiles Klima in der Integrationsrepublik Deutschland
Das SVR-Integrationsbarometer ist eine repräsentative Bevölkerungsumfrage unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und misst das Integrationsklima in der Einwanderungsgesellschaft. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland beurteilt das Zusammenleben von Einheimischen und Zuwanderern nach wie vor positiv. Die Befragten sollten das "Integrationsklima" auf einer Skala von Null (sehr negativ) bis 100 (sehr positiv) einschätzen. Deutsche ohne Migrationshintergrund beurteilten das Klima eher positiv (63,8). Im Vergleich zu der Befragung von 2015 hat sich die Stimmung aber etwas eingetrübt.
Integrationsbarometer 2018

Interaktive Karte zu jüdischem Leben in Deutschland

Die erste interaktive Karte zu jüdischem Leben in Deutschland ist an den Start gegangen. Die Website "Jewish Places" umfasst derzeit 1600 Orte mit insgesamt 8500 Einträgen aus dem ganzen Land. Vorgestellt wird alles, was mit früherem oder heutigem jüdischen Leben in Deutschland zu tun hat. Mittels Zoom-, Such- und Filterfunktionen können Nutzer Orte des jüdischen Lebens aus fünf Jahrhunderten erkunden. Die vom Jüdischen Museum Berlin entwickelte Website setzt auf die Beteiligung der Nutzer, die nach dem Wikipedia-Prinzip weitere Inhalte ergänzen können.
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Broschüre: "Neu anfangen"

Tipps für junge Geflüchtete, die mit ihrer Familie in Deutschland leben
Die Broschüre des Bundesfachverbands unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) richtet sich an junge Geflüchtete, die mit ihren Familien nach Deutschland gekommen sind. Sie erklärt, welche Rechte jugendliche Geflüchtete in Deutschland haben, wo sie bei Problemen Hilfe erhalten und welche Möglichkeiten sie in Deutschland haben. Weiter bietet sie Unterstützung bei der Orientierung in der neuen Umgebung und beim Übergang in den Beruf. Die Broschüre wurde gemeinsam mit der Initiative  Jugendliche ohne Grenzen und einer Gruppe von 12 Jugendlichen erarbeitet.
Zur Broschüre

Buch: "Das Integrationsparadox "

Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt
Der Soziologe und Politikwissenschaftler Aladin El-Mafaalani liefert eine überraschende These: In seinem neuen Buch "Das Integrationsparadox" schreibt er, dass es gerade die gelungene Integration in Deutschland sei, die zu mehr Konflikten führe. Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Aber wenn die Konflikte offen ausgetragen werden, bringe das die Gesellschaft voran. Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani arbeitet seit 2018 im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.
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Videoprojekt zu Frauenbildern im Islam

Vorurteile entlarven und Wege gegen Radikalisierung aufzeigen
Welches Selbstverständnis haben junge Musliminnen? Was ist der Unterschied zwischen Islam und Islamismus? Wie erkenne ich Extremismus und was kann ich dagegen unternehmen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Videoprojektes „Lebensentwürfe muslimischer Frauen und Mädchen“ des Instituts für Journalismus und Public Relations der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Es wird vom Integrationsministerium fachlich und finanziell gefördert.
Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration