Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD) in Köln
Kompetenzzentrum fördert ab 2010 die Dokumentation von Arbeitsmigration
Die Würdigung und kritische Reflexion der Zuwanderungsprozesse nach Nordrhein-Westfalen ist eine entscheidende Voraussetzung für den Abbau von Vorurteilen und eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. in Köln sammelt seit 20 Jahren Dokumente und Materialien über die Zuwanderung sog. "Gastarbeiter" seit den 1950er Jahren.
DOMiD wurde 1990 ursprünglich als Selbstorganisation von Einwanderern aus der Türkei gegründet und verfügt inzwischen über eine in Deutschland einzigartige und umfassende Sammlung zur Historie der Arbeitsmigration aus den Anwerbeländern Italien, Spanien, Griechenland, Marokko, Portugal, Tunesien, Ex-Jugoslawien und Südkorea sowie aus Vertragsstaaten der ehemaligen DDR (Vietnam, Mosambik und Angola). Die Sammlung setzt sich zusammen aus Fotografien, Plakaten, Film- und Tondokumenten, Schriftgut und einschlägigen Objekten und Gegenständen. Wichtiges Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzern die DOMiD-Sammlung in ihren zentralen Bestandteilen auch über das Internet zu präsentieren und recherchierbar zu machen.
Ansprechpartner
Joachim Finsterbusch, Tel.: 02931/82-2903
E-Mail: joachim.finsterbusch@bezreg-arnsberg.nrw.de
Weitere Informationen
- Pressemitteilung vom 16.04.2010: Bezirksregierung fördert mit "DOMiD" erstmalig die Dokumentation von Arbeitsmigration
- Homepage von DOMiD: www.domid.org
